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Mit der Ehrung »Junge Schmuckkunst im Museum« zeichnet der Förderverein des Schmuckmuseums Pforzheim, kurz ISSP, jedes Jahr junge Schmuckschaffende aus, die in ihrer Arbeit bestätigt und gefördert werden sollen. Mit dem Ankauf von Schmuckstücken erweitert der Verein gleichzeitig die moderne Sammlung des Museums. 2025 ist die Wahl der Vereinsmitglieder auf den Ohrschmuck »In Search of Inaudible Sounds« der Schmuckkünstlerin Bianca Triinu Toots aus Estland gefallen, die vergangenes Jahr ihr Studium an der Estonian Academy of Arts abschloss. Vor allem der aufwändige Herstellungsprozess hat die Jury überzeugt: Alle Stücke sind aus 999er Silberdraht gefertigt, der von der Künstlerin selbst gezogen, gedreht und gefräst wurde. Auch das Lötpulver ist selbst hergestellt und aus alten sowjetischen Silbermünzen und Kupfer gewonnen. Die endgültige Lötung der einzelnen Teile wird dann an einem Ohr-Gipsabdruck vorgenommen.

Die Auszeichnung fördert junge Schmuckschaffende zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn. Im Rahmen eines Künstlergesprächs übergibt der Förderverein das Schmuckstück an die Museumsleiterin Friederike Zobel für die moderne Sammlung des Schmuckmuseums Pforzheim.

 

Hier stellt sich die Künstlerin und Ihre Arbeit kurz vor:

Video (bitte anklicken)