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»Junge Schmuckkunst im Museum« 2013
Verleihung des ISSP-Förderpreises an Frieda Dörfer

Die Auszeichnung »Junge Schmuckkunst im Museum« 2013 geht an die in Pforzheim lebende Schmuckkünstlerin Frieda Dörfer. Ein Collier aus ihrer Serie »Terror Vacui – der Leere Angst machen« wurde für die moderne Sammlung des Schmuckmuseums Pforzheim angekauft und im Rahmen der Preisverleihung am Donnerstag, 30. Januar 2014 an Museumsleiterin Cornelie Holzach übergeben.

Das wichtigste Gestaltungselement in der Arbeit von Frieda Dörfer ist das guillochierte Ornament. Der Ursprung der komplexen Ornamente liegt in simplen Wellen- oder Zickzack-Mustern. Dabei wird jede einzelne der unzähligen Linien mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe zum Detail ausgeführt.

Frieda Dörfer wurde 1984 in Kiel geboren. Sie wurde an der Goldschmiedeschule und der Hochschule Pforzheim zur Schmuckdesignerin ausgebildet. 2013 absolvierte sie ein sechsmonatiges Stipendium am Deutschen Technikmuseum Berlin, währenddessen sie viele Schmuckstücke mit alten Verfahrenstechniken herstellte.

Mit der Stiftung eines jährlichen Förderankaufs zeichnet die Internationale Gesellschaft der Freunde des Schmuckmuseums Pforzheim e.V. junge Schmuckkünstlerinnen und -künstler aus, die in ihrer Arbeit bestätigt und unterstützt werden sollen. Dies trägt gleichzeitig zur Erweiterung der modernen Sammlung des Schmuckmuseums Pforzheim bei. Der Preis wurde in diesem Jahr zum zwölften Mal vergeben.