Säen, Ernten, Butterbrotfest! Mit einem Hügelbeet im Innenhof hat das Schmuckmuseum Pforzheim zur Sonderausstellung »Aufgetischt – eine kulinarische Weltreise« ein großes Permakulturprojekt gestartet. Als Förderverein freuen wir uns, dieses besondere Angebot für unsere jüngsten Besucherinnen und Besucher zu unterstützen. Zusammen mit der Projektleiterin Antia Plein und der Pädagogin Barbara Freymark pflanzen, beobachten und pflegen viele verschiedene Kindergruppen Salat, Wild- und Beikräuter. Gemeinsam lernen sie die Grundideen des Permakultur-Anbaus kennen und werden zur Erntezeit im Frühjahr 2026 gemeinsam das Butterbrotfest feiern.
Ein Hügelbeet ist ein in sich geschlossenes System: Durch verschiedene organische Schichten im Inneren entsteht ein natürlicher Verrottungsprozess, der Wärme erzeugt und Nährstoffe an die oberen Schichten abgibt. Damit die Kinder all das auch selbst beobachten können, ist an einer Beetseite eine große Plexiglasscheibe angebracht: Im unteren Bereich liegen grobe Hölzer, darüber wurden Erde, Sand, Laub, fermentiertes Stroh und Mulchmaterial geschichtet.
Das Beet ist bewusst als Mischkultur angelegt, wobei momentan vor allem winterharte Kräuter und Gemüse angepflanzt werden wie Spitzwegerich, wilder Oregano, Thymian, Löwenzahn, Gänseblümchen, Blutampfer, Brennnessel, Pimpinelle, Sauerampfer und Wegwarte. Viele dieser Pflanzen sind essbar oder können als Tee oder Kräuterauszug genutzt werden.
Das Hügelbeet-Projekt wurde von der Museumspädagogin und Permakulturdesignerin Antia Plein konzipiert und umgesetzt. Sie entwickelte die inhaltliche, kreative, didaktische und gärtnerische Struktur, koordiniert die technischen Abläufe, wählt Pflanzen und Materialien aus und betreut die Zusammenarbeit mit Museum, Schulen und Kindertagesstätten.
[Alle Angaben zur Verwendung sind unverbindlich. Der Verzehr erfolgt eigenverantwortlich.]
Aktuelle Informationen zum Projekt finden Sie hier: Programm (bitte anklicken)
Projektleitung: Antia Plein
Museumspädagogische Begleitung: Antia Plein, Barbara Freymark
Gefördert durch: Jakob und Rosa Esslinger-Stiftung
Förderverein des Schmuckmuseums ISSP
Grünflächen- und Tiefbauamt der Stadt Pforzheim
Fotos: Elisabeth Zimmermann, Kulturamt/SMP










