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»Junge Schmuckkunst im Museum« 2008
Verleihung des ISSP Förderpreises an Miriam Hiller

Im Jahr 2008 geht die Auszeichnung »Junge Schmuckkunst im Museum« an die Schmuckkünstlerin Mirjam Hiller, die ihr Diplom an der Hochschule Pforzheim gemacht hat. Mit dem Ankauf zeichnet ISSP die Schmuckkünstlerin für ihre eigenständige und innovative Auffassung neuer Schmuckkunst aus. Ihre Werke zum Thema „Die Geister, die ich rief..“  überzeugen durch neuartige Materialität und eindrückliche Farbigkeit.

 

Mirjam Hiller selbst über Ihr Diplomthema:

 „Die Geister, die ich rief…“ … sind die Geheimnisse um mich herum, die ich entdecke, die mich verzaubern. Manchmal sind sie laut, manchmal leise, manchmal schillernd bunt, manchmal haben sie keine Farbe, manchmal sind sie alles auf einmal.

 

Weiter beschreibt sie ihre künstlerische Herangehensweise:

„Ich liebe es, mich von den unterschiedlichsten Dingen, Personen und Geschehnissen in den Bann ziehen zu lassen, mich verzaubern zu lassen. Es können alltägliche Situationen sein, oder auch ganz außergewöhnliche. Allen gemeinsam ist eine besondere Energie, etwas Rätselhaftes, Geheimnisvolles das von ihnen ausgeht. Die Intensität der Gefühle, die diese Verzauberung auslöst, möchte ich in meinen Arbeiten einfangen, um sie weitergeben zu können, sie zu teilen….Mit meinem Schmuck möchte ich meine Begeisterung für die kleinen und großen geheimnisvollen Dinge, die uns umgeben und die Energie, die ich daraus gewinne teilen. Ich möchte darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, den Gefühlen, die im Alltag oft zugeschüttet werden, Gehör zu schenken, ein Gespür für das Geheimnis zu bekommen, das in so Vielem steckt, um Werte zu erkennen, zu schätzen und zu schützen.“

Mirjam Hiller, 1974 geboren, absolvierte eine Ausbildung am Berufskolleg für Design, Schmuck und Gerät der Goldschmiedeschule Pforzheim, anschließend studierte sie Schmuck und Gerät an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim und am Nova Scotia College of Art and Design in Halifax, Kanada. Seit 2008 arbeitet sie als freischaffende Schmuckkünstlerin. Ihre Arbeiten werden weltweit in renommierten Galerien gezeigt und sind Teil musealer Sammlungen. Darüber hinaus erhielt sie mehrere Auszeichnungen.