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»Junge Schmuckkunst im Museum« 2011
Verleihung des ISSP-Förderpreises an Till Baacke

m Jahr 2011 geht die Auszeichnung »Junge Schmuckkunst im Museum« an den Schmuckkünstler Till Baacke. Besonders an seinen Arbeiten ist, daß der Schmuckdesigner sowohl traditionelle Goldschmiedetechniken als auch technische Innovationen wie beispielsweise CAD und Rapid Prototyping einsetzt. Bei seinen Ringen und Amuletten oder Ohrschmuck greift er vielfach Motive aus der Natur auf, die er in Schmucksprache übersetzt. Für die Sammlung des Schmuckmuseums wurden vier Amulette ausgewählt. Till Baacke beschreibt sie zugleich als Behälter für kleine Geheimnisse. Bei manchen lässt sich hinter der durchbrochenen Oberfläche das Innere erahnen, bei anderen sind die kleinen Anhänger an den Kettenenden auf dem Rücken zu tragen.

Till Baacke wurde 1976 in Stuttgart geboren. Nach der Ausbildung am Berufskolleg für Schmuck und Gerät der Goldschmiedeschule Pforzheim von 1998 – 2001, schloss er das Studium an der Hochschule Pforzheim an bis 2005. Schon seit 2004 ist er selbständig als Designer mit eigener Kollektion, 2005 gründete er sein Atelier für Schmuck / Büro für Schmuck- und Industriedesign, CAD-Modelling und Visualisierung. Zusätzlich zu seiner freischaffenden Tätigkeit hat er seit 2007 einen Lehrauftrag für CAD im Studiengang Schmuck und Objekte der Alltagskultur an der Hochschule Pforzheim inne. Von 2010 bis 2016 leitete er CAD-Kurse an der Akademie für Gestaltung der Handwerkskammer München und unterrichtete von 2012 bis 2014 CAD und Grafikprogramme am Berufskolleg für Produktdesign an der Goldschmiedeschule Pforzheim.